Homeoffice in Deutschland – Aber sicher!

Groß-Bieberau, 18.03.2020
von Thomas W. Barth, Director Consulting Services bei der APIIDA AG

In den unterschiedlichsten Ländern der Welt ist die Arbeit im Homeoffice seit vielen Jahren übliche Praxis. Schon vor über 20 Jahren gab es einen Vorstoß in Kalifornien zum Thema Homeoffice, hier aus ökologischem Antrieb: „Wenn jeder einen Tag in der Woche von zu Hause arbeitet, sind das 20% weniger Autos auf den Autobahnen“.

Deutschland = Entwicklungsland

Deutschland hingegen ist immer noch ein Entwicklungsland in Bezug auf die Etablierung dieser Arbeitsform. Gemäß einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)“ und „des Leibnitz Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)“ bieten nur etwa 26% der Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit an, im Homeoffice zu arbeiten. In größeren Organisationen und Unternehmen, die im Digitalisierungsprozess weiter fortgeschritten sind, erlaubt ein höherer Anteil (bis zu 39%) das mobile Arbeiten oder Telearbeit. Wirklich genutzt werden diese Möglichkeiten jedoch nicht: Tatsächlich arbeiten nur etwa 12% der Arbeitnehmer mobil bzw. 16% zumindest für einen Tag in der Woche. Unser Fazit: Da geht viel mehr!

Warum ist das so?
• In Deutschland herrscht immer noch eine Präsenzkultur, daher glauben viele, das Home-Office nicht mit ihrer Arbeit vereinbar ist – sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite.
• Darüber hinaus muss man „Homeoffice“- Arbeit einüben, es erfordert einen anderen Arbeitsstil und Disziplin.
• Und: In der Arbeit mit der Unternehmens IT in einem vom Arbeitgeber nicht kontrollierbaren Homeoffice sehen viele ein Sicherheitsproblem.

Ausgerechnet ein Virus

Nach Jahren des Abwartens zwingt uns nun ausgerechnet ein Virus, unsere Einstellungen zu überdenken und uns schneller mit diesem Themenkomplex auseinanderzusetzen. Die bisherigen Arbeitsgewohnheiten verändern sich abrupt. Dieses Umdenken stellt auch die ehemaligen Ressentiments in den Schatten. Doch zu vorschnell sollte man hier nicht sein: Insbesondere das Thema Sicherheit muss selbstverständlich oberste Priorität haben. Dabei spielt vor allem die „Authentifizierung des Benutzers“ eine essentielle Rolle. Minimalstandard sollte zwingend eine 2 Faktor (2FA) Authentisierung sein. Wenn diese sichergestellt ist, kann man weitere Schwachstellen adressieren. Eine intuitive Lösung, die vor allem schnell integrierbar und mit einer hervorragenden „User Experience (UX)“ überzeugt, hilft auch nach Corona die Akzeptanz bei den Anwendern zu erhöhen und die Einstellung zum Homeoffice neu zu betrachten. Für Arbeitgeber ist das Homeoffice attraktiv, wenn die notwendige Sicherheit gegeben ist. Arbeitnehmer sehen hingegen vermehrt die Vorteile, z.B. den Gewinn an Flexibilität, die Vereinbarkeit von Arbeit mit Familie – auch wenn, wie in der aktuellen Situation, der regelmäßige, persönliche Austausch mit den Kollegen nicht möglich ist. Hier können in der heutigen Zeit Videokonferenzen bzw. einfache Videochats das Gespräch an der Kaffeemaschine ersetzen.

Einfache, schnell integrierbare Lösungen müssen her!

Wenn es um sichere Heimarbeitsplätze geht, können wir von der APIIDA AG jede Menge beitragen.

Unsere Lösung APIIDA Mobile Authentication, beispielsweise, erlaubt die Anmeldung am Notebook ohne Passwort, analog einer Smartcard, und bringt gleich noch einen Schwung weiterer Sicherheitsfunktionalitäten mit, wie z.B. die Möglichkeit von E-Mail Zertifikaten, um E-Mails zu verschlüsseln bzw. diese digital zu signieren. Durch die Unterstützung des FIDO2 Standards ist auch die sichere Anmeldung an Cloud-Dienste möglich. In Kombination mit APIIDA Intelligent SSO (Single Sign-On) können Unternehmen die Palette der Cloud Dienste noch deutlich erweitern und gleichzeitig den passwortlosen Arbeitsplatz für ihre Organisation schaffen.

Um dies einfach, unkompliziert und schnell umzusetzen und damit die Mitarbeiter schnellstmöglich in die Lage zu versetzen, sicher von zu Hause aus arbeiten zu können, bietet APIIDA die Lösung „APIIDA Mobile Authentication as a Service“ an.
APIIDA Mobile Authentication ist ein innovatives Produkt der APIIDA AG aus dem Hessischen Odenwald, wo neben dem Entwicklungsteam auch alle weiteren Unternehmensbereiche unseres BUSINESS HUBs zuhause sind.

Einen ähnlichen Weg geht das Produkt unseres Partners One Identity, der One Identity Defender. Defender ist ein etabliertes Werkzeug für die 2- bzw. Multi-Faktor Authentifizierung (2FA), welches auf Standards wie OATH, RADIUS, LDAP, PAM, etc. basiert und den Zugriff auf Netzwerk-Ressourcen mittels One Time Password (OTP) sichert. Dabei werden verschiedenste Softtoken Varianten (z.B. Android, IOS, Blackberry, Java, Windows) als auch Hardware Tokens (z.B. One-Span, Yubikey) unterstützt. Die Verwaltung der Benutzer erfolgt dabei direkt über die bestehende Active Directory Infrastruktur.

Eine weitere Option für den 2FA gesicherten Zugriff auf Ressourcen bietet One Identity mit One Identity Starling an, einer SaaS basierten OTP Lösung, die vor allem im Zusammenhang mit der marktführenden Identity Management Lösung One Identity Manager den Kunden einen deutlichen Mehrwert bietet.

One Identity, als Teil der Quest Software, ist einer der führenden Hersteller für Lösungen im Themenbereich „Identity Governance and Administration“ und wurde 2019 im Magic Quadrant dieser Sparte von Gardner als Leader bezeichnet.

Alle genannten Lösungen lassen sich kombinieren, um den sicheren Zugriff auf die Unternehmensressourcen zu erhöhen und den passwortlosen Arbeitsplatz der Zukunft schnell zur Realität zu machen.

Keine Ausreden mehr!

Ein Virus zwingt uns zur Überwindung unserer Vorbehalte hinsichtlich der Heimarbeit. Unternehmen in ganz Deutschland haben die Chance, schnell zu handeln und von diesem Mut auch nach der Corona-Krise zu profitieren. Lassen Sie uns gemeinsam in der Krise eine Chance entdecken! Wir sorgen dafür, dass dabei die Sicherheit im Fokus bleibt.

 
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